Claudia Rogge | KETTE und SCHUSS
27.08.2022 - 15.10.2022




weitere Bilder:
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Betrachtet man die neue Bilderserie von Claudia Rogge aufmerksam, dann verblüfft die Präzision, Schärfe und Raffiniertheit ihrer Arbeit. Ihre neuen Werke untersuchen auf intelligente Weise die ästhetischen Dimensionen und soziologischen Annahmen über das Muster, sowie seine Essenz und Konsequenz. Heute begreifen wir die Hölle besser als jedes goldene Zeitalter. Unsere Krisen neigen dazu, sich mehr denn je zu verschärfen und einen Dominoeffekt auf das soziale Gefüge zu haben. In diesem Zusammenhang erlangen das Erkennen und das Erzeugen von Mustern tiefe sozio-anthropologische Bedeutungen, da sie in gewisser Weise dazu dienen einer Welt strukturelle und systemische Ordnung zu verleihen. Die Idee, dass das Muster eine Art kulturelles Artefakt ist, das eine starke Wirkung und einen großen Einfluss auf die kollektive Psychologie und die Vorstellungen von Ästhetik hat, ist einer der argumentativen Gründe für Rogges fotografische Arbeit. Das kulturelle Sein existiert nicht außerhalb des Musters. Wir verbringen das Leben damit Muster zu produzieren und zu reproduzieren, seien sie materiell oder immateriell. Textilien zeigen sich als ein faktischer und unwiderlegbarer Beweis für diese Reproduktionsprozesse, die in der Natur und ihren kontinuierlich wiederkehrenden Zyklen verwurzelt sind. Claudia Rogge versiegelt, wie eine Art Tattoo, die Haut ihrer Modelle, sodass, die sich wiederholenden Stoffe und Ornamente auf der Haut die kategorischen Grenzen auflösen und in einer Performance von Überschneidungen und Reproduktion enden. Die Wiederholung der Posen und der seriellen Elemente aktivieren die Mechanismen einer enormen Choreografie. Claudia Rogges Vorgehensweise besteht in der Auswahl und Isolierung eines Motivs, welches dann innerhalb eines potenziell unendlichen Ensembles wiederholt wird. Auf diese Weise erzeugt das Bild eine innere Bewegung, die am Ende deutlich beunruhigend wirkt. Diese Rhythmik lässt konzeptionelle Mutmaßungen gedeihen, die den Wert dieser Werke verstärken. Claudia Rogges Arbeit ist eindeutig eine Ausübung von Manipulation/Replikation. Sie arbeitet basierend auf Verführung und Simulation; sie inszeniert eine visuelle, stark anziehende Erzählung, die die Überhöhung des Schönen genießt und dabei nicht außer Acht lässt, dass die Schönheit an sich eine hermeneutische Falle ist. Daher kommt es, dass ihre Anliegen die Schwelle des Dargestellten zugunsten des replizierenden Diskursiven überschreiten. Die Kette, die in diesen neuen Werken der Künstlerin gewebt wird, resultiert aus dem Studium und der Beobachtung der Grammatik der Muster, die aus der Akkumulation von körperlichen und textilen Elementen generiert werden. Es wird klar, dass eine sehr komplexe Beziehung zwischen dem menschlichen Körper und der Kleidung existiert. Letztere ist eine Art zweite Haut, eine Instanz, die viel über die sexuelle, kulturelle und ethnische Identität des Subjekts verrät. Die heutige Welt ist von dem Stigma der Gewalt durchzogen, das oft von den staatlichen Organismen selbst aktiviert wird. Diese Gewalt äußert sich nicht nur durch Verfolgung, Unterdrückung und Misstrauen, sondern ebenso durch Homogenisierung und dem Zugeständnis angleichender Handlungen: jeder gleicht dem nächsten. Claudia Rogges fotografische Erzählung stellt sich als eine metonymische Übung dar, die Angrenzungen und semantische Verschiebungen betont. Metonymie impliziert genau „eine semantische Änderung, die darin besteht, einem Objekt den Namen eines anderen zu geben, das heißt, ein Objekt mit dem Namen eines anderen Objektes oder einem anderen Ding zu bezeichnen“. In diesem Fall verwendet die Künstlerin die Fotografie, um ein soziales Phänomen zu benennen. Ihre Werke werden zur poetischen Vollendung eines kollektiven Traumas sowie einer Erfahrung der Homogenisierung und sind in der Lage eine unbestreitbare Reihe an Bedeutungen und polyedrischen Lesarten zu eröffnen. Vielleicht ist es deshalb nicht abwegig, sich auf das von Kristine Stile eingeführte Konzept oder den Begriff der "Kommissur" zu berufen, wenn es darum geht, die Zusammenhänge oder möglichen Verbindungen zwischen dem Bildrepertoire dieser Künstlerin und der konfliktreichen sozialen Ordnung zu verstehen, die als bezeugendes Geflüster im hermeneutischen Gewebe dieser Künstlerin auftaucht. Kleidung, Textilien und Mode sind auch kulturelle Mittel, die eine stillschweigende Instrumentalisierung kollektiver Geschmäcker und Wünsche offenbart. Die Serialisierung, die Claudia Rogge in ihren Bildern erzeugt, ist daher eine Art der Denunziation und erweitert gleichzeitig das Feld der Auslegung von kulturellen Prozessen der Replikation, der Produktion, der Mimesis und der Homogenisierung. Ihre Werke sprechen von jenem dominanten Willen, der bei der Kennzeichnung, Inventarisierung und Katalogisierung der unteilbaren Einheiten des Subjekts und seiner Subjektivität zum Ausdruck kommt. Ästhetische Projekte, die kritische Kommentare vornehmen, sei es durch ihre optische Konzeption oder durch eine explizite politische Auseinandersetzung, kompromittieren das System der Werturteile. Nicht alles Explizite und Offensichtliche wird subversiv, ebensowenig werden allegorische Verschiebungen zum Banalen. Claudia Rogges Fähigkeiten als Fotografin führen dazu, eine Karte zu erstellen, auf der konzeptionelle Ressourcen und visuelle Strategien im Einklang miteinander verknüpft werden. Die Schemata der Autorität, zu denen Wiederholungen, standardisierte Programmierungen und die Umwandlung des menschlichen Ansinnens in Gehorsam/Unterwerfung oder Ungehorsam/Aufbegehren unweigerlich gehören, werden in der textlichen Gestaltung dieser Oberflächen sichtbar. Es kommt oft vor, dass die Verhandlungen zwischen dem Kunstdiskurs und dem politischen, bzw. sozialkritischen Diskurs zu Konflikten führt. Die Künstlerin ist in der Lage, eine feine Spannung zwischen Darstellung und Konflikt aufzubauen. Das gruppenorientierte Phänomen und die Homogenisierung des Subjekts in der Masse kommen in ihrem künstlerischen Werk zum Ausdruck. Claudia Rogges Arbeiten machen jene Allianzen sichtbar, die sich zwischen dem Bild und der Kulturkritik spannen. Wiederholungen, so weiß es die Künstlerin, enden oft in Sinnlosigkeit und der Militarisierung von Verhaltensweisen, aber sie erzeugen auch kulturelle Mechanismen und anthropologische Ergebnisse, die die urbanen Mythologien und die körperlichen Ästhetiken der Nachbildung und der Aufsässigkeit nähren. Andrés Isaac Santana (Übersetzung vom Spanischen ins Deutsche: Julie Anabelle Beinke)



./ Teilnehmende Künstler


Claudia Rogge



./ Weblinks


Ausstellungen Übersicht

 
  Daniel Heil | Rad des Dharma
05.11.2022 - 03.12.2022


 
  Claudia Rogge | KETTE und SCHUSS
27.08.2022 - 15.10.2022


 
  Éder Oliveira | Oposición
24.06.2022 - 30.07.2022


 
  Fábio Baroli | Wo der Wind sich dreht
06.05.2022 - 18.06.2022


 
  Frank Bauer | Bilder vom Verschwinden
12.03.2022 - 30.04.2022


 
  Selection
08.02.2022 - 05.03.2022


 
  Harding Meyer | known unknowns
29.10.2021 - 18.12.2021


 
  Kate Waters | It takes one to know one
27.08.2021 - 23.10.2021


 
  Giacomo Costa | Atmospheres
28.05.2021 - 03.07.2021


 
  Idowu Oluwaseun | REVOLUTIONS PER MINUTE: a synthesis of time and sound
30.10.2020 - 12.12.2020


 
  Peter Uka | Inner Frame
28.08.2020 - 24.10.2020


 
  Harding Meyer | new works
05.06.2020 - 15.07.2020


 
  Mary A. Kelly | Chair
14.03.2020 - 30.05.2020


 
  Michael Tolloy | Solid Solidarity
17.01.2020 - 29.02.2020


 
  Kate Waters | Love Shacks and other Hideouts
18.10.2019 - 09.01.2020


 
  Frank Bauer | Wege in die Ungenauigkeit
30.08.2019 - 12.10.2019


 
  Christian Bazant-Hegemark | Kindness of Strangers
07.06.2019 - 13.07.2019


 
  Sandra Ackermann | Escape into your Reality
03.05.2019 - 01.06.2019


 
  Kay Kaul | Cloudbusting
08.03.2019 - 27.04.2019


 
  Jurriaan Molenaar | Fermate
18.01.2019 - 02.03.2019


 
  Harding Meyer / Humanize
19.10.2018 - 12.01.2019


 
  Mihoko Ogaki / Soft Landing
31.08.2018 - 13.10.2018


 
  Iwajla Klinke / ONEIRONAUTS
08.06.2018 - 18.08.2018


 
  Peter Uka / Fragment of the Present Passed
13.04.2018 - 26.05.2018


 
  Daniel Heil / Selbstgespräche
09.03.2018 - 07.04.2018


 
  Düsseldorf Photo Weekend 2018
16.02.2018 - 18.02.2018


 
  Sandra Senn / Zwischen Zwei Meeren
26.01.2018 - 03.03.2018


 
  Frank Bauer / Die Gelassenheit der Dinge
17.11.2017 - 20.01.2018


 
  Kate Waters / Whistling In The Dark
01.09.2017 - 11.11.2017


 
  Untitled
12.07.2017 - 02.08.2017


 
  Davide La Rocca / 13K ( Teil 1 )
12.05.2017 - 27.06.2017


 
  Sandra Ackermann / Lost in Nothingness
24.03.2017 - 06.05.2017


 
  Claudia Rogge / CONCENTRATION
27.01.2017 - 18.03.2017


 
  Christian Bazant - Hegemark / The Rise and Fall of Transformative Hopes and Expectations
11.11.2016 - 21.01.2017


 
  Harding Meyer / The Others
26.08.2016 - 05.11.2016


 
  Crossing Borders
03.06.2016 - 15.07.2016


 
  Sandra Senn / Flüchtiges Getriebe
08.04.2016 - 21.05.2016


 
  Iwajla Klinke / Red Sandals and a Mirror for Gabriel
12.02.2016 - 26.03.2016


 
  Corrado Zeni / Éloge de la fuite
27.11.2015 - 09.01.2016


 
  Claudia Rogge / PerSe
16.10.2015 - 21.11.2015


 
  Kate Waters // Tell it like it is
28.08.2015 - 10.10.2015


 
  Visions Of Sensory Space ( by Weightless Artists Association - SPARTNIC )
15.05.2015 - 04.07.2015


 
  Sandra Ackermann / Wasteland
13.03.2015 - 02.05.2015


 
  Lost Scapes
30.01.2015 - 07.03.2015


 
  Christian Bazant-Hegemark / Calibrating Aesthetics
14.11.2014 - 17.01.2015


 
  Frank Bauer / Back to Basics
29.08.2014 - 08.11.2014


 
  Harding Meyer // recent paintings
23.05.2014 - 23.08.2014


 
  Till Freiwald / memoria
11.04.2014 - 17.05.2014


 
  Quadriennale Düsseldorf 2014 / Gallery Evening
05.04.2014 - 05.04.2014


 
  Iwajla Klinke / Ritual Memories
17.01.2014 - 05.04.2014


 
  Giacomo Costa // Traces
22.11.2013 - 11.01.2013


 
  DC-Open Galleries: Matthias Danberg - Inventory by Appropriation
06.09.2013 - 16.11.2013


 
  Christian Bazant-Hegemark // VOW OF SILENCE
24.05.2013 - 20.08.2013


 
  Corrado Zeni // Generation Why
12.04.2013 - 18.05.2013


 
  behind the Non-Colours
22.03.2013 - 06.04.2013


 
  Sandra Ackermann // Running to stand still
15.02.2013 - 16.03.2013


 
  Düsseldorf Photo Weekend 2013
01.02.2013 - 09.02.2013


 
  Mihoko Ogaki // Star Tales - White Floating
30.11.2012 - 31.01.2013


 
  Claudia Rogge / Lost in Paradise
12.10.2012 - 24.11.2012


 
  Harding Meyer // features
07.09.2012 - 06.10.2012


 
  Summer 2012 - Part 2
10.08.2012 - 01.09.2012


 
  Summer 2012
06.07.2012 - 01.09.2012


 
  Maria Friberg // The Painting Series
11.05.2012 - 23.06.2012


 
  Mary A. Kelly // Father & Child
30.03.2012 - 06.05.2012


 
  Maia Naveriani // Future Wolves and Chicks so far
10.02.2012 - 24.03.2012


 
  Düsseldorf Photo Weekend 2012
04.02.2012 - 08.02.2012


 
  Kate Waters // The Air that I breathe
09.12.2011 - 28.01.2012


 
  Frank Bauer / ...den Wald vor lauter Bäumen....
04.11.2011 - 03.12.2011


 
  Claudia Rogge // Final Friday
09.09.2011 - 29.10.2011


 
  Davide La Rocca - STILLS
27.05.2011 - 16.07.2011


 
  Giacomo Costa // Post Natural
01.04.2011 - 21.05.2011


 
  Harding Meyer - to be a real vision
18.02.2011 - 26.03.2011


 
  Shannon Rankin - Disperse / Displace
03.12.2010 - 12.02.2011


 
  Sandra Ackermann // I look inside you
15.10.2010 - 27.11.2010


 
  Amparo Sard / AT THE IMPASSE
03.09.2010 - 09.10.2010


 
  Kate Waters // The Land of Kubla Khan
11.06.2010 - 17.07.2010


 
  Jurriaan Molenaar // Lessness
30.04.2010 - 05.06.2010


 
  Claudia Rogge //Das Paradies der Zaungäste
05.03.2010 - 24.04.2010


 
  Ivonne Thein // incredible me
22.01.2010 - 27.02.2010


 
  Frank Bauer // Jet Set
27.11.2009 - 15.01.2010


 
  Michael Koch // forever more
23.10.2009 - 21.11.2009


 
  Masaharu Sato // SIGNS
04.09.2009 - 17.10.2009


 
  Harding Meyer // blind date
19.06.2009 - 22.08.2009


 
  Maria Friberg // way ahead
24.04.2009 - 13.06.2009


 
  Claudia Rogge - Bilder der Ausstellungseröffnung
06.03.2009 - 18.04.2009


 
  Claudia Rogge // Isolation ( aus: Segment 8 - die Blasen der Gesellschaft)
06.03.2009 - 18.04.2009


 
  JoJo Tillmann // What you see is what you get
30.01.2009 - 28.02.2009


 
  Sandra Ackermann // Die Wirklichkeit ist nicht die Wahrheit
21.11.2008 - 24.01.2009


 
  Kate Waters - Getting used to the 21st Century
10.10.2008 - 15.11.2008


 
  Mihoko Ogaki - Milky Ways
04.09.2008 - 04.10.2008


 
  Sommer 2008 // Malerei
12.08.2008 - 30.08.2008


 
  Silke Rehberg: Stationen 1,4,6,7,11,12,13,14
13.06.2008 - 12.07.2008


 
  Maia Naveriani: At home with good ideas
09.05.2008 - 07.06.2008


 
  Justin Richel: Rise and Fall
04.04.2008 - 03.05.2008


 
  Davide La Rocca - Strange Object
08.02.2008 - 28.03.2008


 
  Frank Bauer: AkikoAlinaAlinkaAndrew....
30.11.2007 - 02.02.2008


 
  Maria Friberg: Fallout
12.10.2007 - 24.11.2007


 
  Harding Meyer / in sight
06.09.2007 - 11.10.2007


 
  SUMMER '07
17.07.2007 - 01.09.2007


 
  Kay Kaul - Wasserfarben
15.06.2007 - 14.07.2007


 
  Sandra Ackermann - Point Blank
02.03.2007 - 28.04.2007


 
  Tamara K.E.: pioneers - none of us and somewhere else
19.01.2007 - 24.02.2007


 
  Till Freiwald
17.11.2006 - 13.01.2007


 
  Claudia Rogge: U N I F O R M
01.09.2006 - 11.11.2006


 
  Kate Waters: Killing Time
05.05.2006 - 17.06.2006


 
  Katia Bourdarel: The Flesh of Fairy Tales
31.03.2006 - 29.04.2006


 
  Mihoko Ogaki: vor dem anfang - nach dem ende
10.02.2006 - 18.03.2006


 
  Silke Rehberg: RICOMINCIARE DAL CORPO
27.01.2006 - 26.02.2006


 
  Sandra Ackermann
08.12.2005 - 15.01.2006


 
  Corrado Zeni
04.12.2005 - 11.01.2006


 
  Frank Bauer
18.11.2005 - 15.01.2006


 
  Harding Meyer
07.10.2005 - 12.11.2005


 
  AUFTAKT
02.09.2005 - 01.10.2005


 
  Claudia Rogge: Rapport
17.06.2005 - 20.07.2005


 
  Silke Rehberg: Schmetterlingssammlung
13.05.2005 - 11.06.2005


 
  Kate Waters: Einzelausstellung in der Gallery Thomas Cohn, Sao Paulo
16.04.2005 - 20.05.2005


 
  Vittorio Gui: FROZEN MOMENTS
08.04.2005 - 07.05.2005


 
  Kay Kaul - ARTSCAPES
03.04.2005 - 29.05.2005


 
  SEO Geheimnisvoller Blick
04.03.2005 - 02.04.2005


 
  Claudia van Koolwijk im Museum Bochum
26.02.2005 - 17.04.2005


 
  Corrado Zeni - Six Degrees of Separation
26.11.2004 - 15.01.2005


 
  Maia Naveriani: What' s the difference between ME and YOU?
15.10.2004 - 20.11.2004


 
  Tamara K.E.: MAD DONNA AND DONNA CORLEONE
03.09.2004 - 09.10.2004


 
  Davide La Rocca: Real Vision Reflex
12.06.2004 - 17.07.2004


 
  Kay Kaul COLLECTORSCAPES
23.04.2004 - 05.06.2004