Idowu Oluwaseun | REVOLUTIONS PER MINUTE: a synthesis of time and sound
30.10.2020 - 12.12.2020




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Heinz-Norbert Jocks
Revolte im Unscheinbaren
Über die Malerei von Idowu Oluwaseun

Seine Bilder zeugen von einer magisch aufgeladenen, manchmal gar geheimnisvollen Atmosphäre. Dabei ist der 1982 in Lagos geborene, heute im texanischen Houston lebende Künstler Idowu Oluwaseun, der zunächst an der School of Art Design and Printing, Yaba College of Technology in Lagos, dann bei Rita McBride an der Düsseldorfer Kunstakademie studiert hat, kein Surrealist mit Neigung zum Magischen wie René Magritte, vielmehr ein passionierter Realist mit einer gewissen Vorliebe für Details. Nach eigenen Fotografien malend, belässt er es nicht nur dabei, Gemälde wie Fotografien erscheinen zu lassen. Vielmehr unterstreicht er deren fotografische Wirkung, dieses seltsame Als Ob. Ja, obwohl deren Ähnlichkeit zur fotografischen Aufnahme so frappierend ist, bleibt evident, dass der Maler hier Fotografien meisterhaft und subtil mit Farben nachmodelliert, und zwar so, dass die dabei entstehenden Bilder am Ende doch als vollwertige Malerei lesbar sind. Ein Maler simuliert hier quasi auf perfekte, dabei von der Vorlage abweichende Weise den Fotografen. Dass er dies tut, hat zum einen mit der Behauptung von Wirklichkeitsnähe zu tun. Zum anderen damit, dass es ihm auf die Darstellung eines Moments und nicht einer längeren Dauer ankommt. Als Maler, der in den Nuancenreichtum der Fotografie taucht, um ihr so nahe wie eben möglich zu kommen, pocht er folglich auf die Zeugenschaft seines Mediums. Das heißt, er will betonen, dass er mit seinen Bildern auf eine Realität verweist und keine Fiktionen schafft. Subtil zwischen beiden Medien oszillierend, erweckt er so den paradoxen Anschein, das Gemalte sei fotografiert und real. Gleichzeitig sagt er, alles ist gemalt, was einschließt, dass er mehr Zeit für die Darstellung als der Fotograf für die Aufnahme gebraucht hat. In dieser Zwischenzone lässt er uns verweilen. Gerade dadurch erhält der von ihm festgehaltene Moment eine aus dem gleichgültigen Zeitfluss herausgeschnittene Bedeutung. Diese hebt er dadurch hervor, dass er mittels Malerei Betonungen vornimmt, die sich mit der Fotografie nicht gleichermaßen erreichen lassen. Das alles zwingt uns Betrachter unwillkürlich zu Fragen: Warum ist dieser Moment festgehalten? Worauf verweist und was beinhaltet er? Welche Bedeutung ist dem Gezeigten eingeschrieben?
Zunächst einmal: Sein Genre ist das Porträt von Menschen seiner nigerianischen Heimat, sowohl Männer als auch Frauen, alle in jungen Jahren. Die Art und Weise, wie von ihm Menschen porträtiert werden, erinnert an den Porträtstil afrikanischer Fotografen, insbesondere an den 1923 im malischen Bamako geborenen, 2001 in Paris gestorbenen Seydou Keïta. Idowu beruft sich auf dessen Werk als Inspirationsquelle, und tatsächlich sind Parallelen erkennbar. Denn auch Keïta ließ seine Modelle vor der Kamera mit ihrer Habe oder ihren Accessoires wie Radios, Uhren oder Motorroller in seinem Studio posieren. Sie tragen auch bei ihm afrikanische Outfits. Diese Idee übernahm Idowu. Doch im Gegensatz zu den von Keïta Porträtierten, deren Gesichter uns emotional berühren und seelische Zustände und Lebenssituationen erahnen lassen, zeigt Idowu vornehmlich Körper ohne Physiognomie in ihrer ganzen Schönheit. Seinen Modellen verleiht er dadurch, dass er ihre Köpfe mit bemusterten Tüchern entweder ganz oder zu einem Teil verhüllt, so dass nur Nase und Mund hervorlugen, eine vor Befragungen schützende Anonymität. Insofern er alles ausblendet, was wir üblicherweise mit Porträts in Verbindung bringen, kann hier in gewisser Weise von einem Antiporträt die Rede sein. Weder Namen werden genannt, noch Eigenschaften benannt. Ein Blick hinter die äußere Erscheinung wird so unmöglich gemacht. Verhindert wird dadurch, dass wir uns ein konkretes Bild von den Modellen machen. Die Gesichtslosigkeit ist Konzept, insofern das Lesen von Lebenspuren in den Gesichtern nicht nur in den Hintergrund gedrängt, sondern diesem Grenzen gesetzt wird, und dies mit Absicht. „Die Gesichter“, so Idowu, „sind bewusst verdeckt, um die Träger meiner Botschaft zu schützen. Und dies, um zu zeigen, wie gesichtslos die Minderheit ist.“ Diese Auskunft über die Intention weist den Weg, die Darstellungen von Yarubi in ein anderes Licht zu rücken, die wie für ein Fotoshooting Modell stehen, aber nicht in der Absicht, ihre Individualität zu beleuchten. Er hat etwas anderes im Sinn. Richtet er doch unsere Aufmerksamkeit anhand der Porträts auf die Ignoranz der Weltöffentlichkeit gegenüber seinem Land, welches das bevölkerungsreichste auf dem afrikanischen Kontinent ist. Er selbst sieht das auf Kosten der massenhaft Verarmten von den politischen Führern unterdrückte Potential seiner Heimat als möglichen Leuchtturm der Hoffnung für die Menschheit. Seine Sorge gilt dem, wie Nigerianer sowohl zu Hause als auch in der Diaspora von anderen Nationen wahrgenommen werden, sowie der Not und unsicheren Lebenslage seiner zu Massen verarmten, von Mord bedrohten Landsleute, die schwer unter den politischen Verhältnissen leiden. Doch hat er keine Bilder aus dem notleidenden Alltag der Nigerianer geschaffen.
Was sehen wir dann? Vor uns zwei junge Männer, auf die von Links das Licht so fällt, dass eine Hälfte ihres nackten Oberkörpers aufgehellt ist und glänzt, während die andere Hälfte sich allmählich verdunkelt. Der eine trägt eine blaue Latzhose, der andere eine rote Jeans, zudem einen schwarzen Koffer. Ihre Oberkörper sind so akkurat gemalt, dass wir beinah jede Pore auf der Haut, jede Sehne und jeden Muskel realisieren. Wenn die mit dem Gesicht frontal zu uns Gewandten sich direkt vor uns positionieren, so fühlen wir uns zum einen an das dunkle Kapitel der Sklavenzeit erinnert, als Körper wie Waren gemustert und gehandelt wurden. Zum anderen gewinnen wir den Eindruck, hier werden Menschen präsentiert, deren Individualität und Persönlichkeit uns bewusst vorenthalten werden. Die irritierende Auslassung der Gesichter lässt sich als Kritik an der Nichtwahrnehmung und am geringschätzenden Umgang der Welt mit der Kultur und dem Leben der Menschen in Nigeria verstehen. Und gleichzeitig werden die Gesichter in der Darstellung ausgespart, damit sie unseren Blicken nicht ausgeliefert sind. Eine Distanz wird sozusagen als Schutzzone errichtet.
Da die Köpfe bis zum Hals verhüllt, weder Augen, noch Nase, kein Mund und auch keine Ohren sichtbar sind, bleiben die Porträtierten für uns Betrachter absolute Rätsel, die sich nicht auflösen lassen. Das einzige, was sowohl dadurch, dass ihre Körper sich gleichen, als auch dadurch, dass sie sich die Hand halten, angedeutet wird, ist, dass es sich hierbei um Zwillinge handelt, deren Kopfbedeckungen sich farblich und vom Muster her als Zeichen dafür unterscheiden, dass die Beiden an der Schwelle stehen, an der sich ihr bisher gemeinsamer Lebensweg scheidet.
Dies ist nicht das einzige Bildnis eines Zwillingspaars, das Idowu porträtiert hat. Dass er sich mit Zwillingen beschäftigt, hat damit zu tun, dass in Nigeria die Zahl der Geburten von zweieigen Zwillingen weltweit die höchste ist. Sie gelten als Geschenk Gottes und Glücksbringer, werden mit Zuneigung, Liebe und Respekt behandelt und ihre Geburt als gutes Omen begrüßt, während sie in vorkolonialer Zeit, als schlechtes Zeichen gedeutet, ertränkt oder ausgesetzt und die Mütter nicht selten getötet wurden, weil man sie verdächtigte, mit zwei Männern geschlafen zu haben. Noch heute glauben die Menschen in Yorubaland, im Südwesten Nigerias, dass Zwillinge eine gemeinsame Seele haben. Stirbt der Zwillingsbruder oder die Zwillingsschwester, wird dem überlebenden Kind eine Holzfigur zur Seite gestellt, in der die zweite Hälfte der Seele weiterleben soll. Gekleidet wie das Zwillingskind, bekommt es zu essen und wird von der Mutter mit zum Markt genommen. Sonst, so die Vorstellung, könnte der Zwilling nicht überleben.
Im Gegensatz zu den Zwillingsbrüdern, deren Gesichter ausgeblendet sind, sind die Köpfe der von Idowu gemalten Zwillingsschwestern, deren auf einem alten Kastenradio abgestützten Arme und Hände sich sanft berühren, nicht vollkommen verhüllt. Unser Blick fällt auf den Bereich zwischen Mund und Kinn, vor allem auf die zum Glänzen gebrachten Lippen. Deren pralle Sinnlichkeit wird durch die flatternden Shirts noch unterstrichen. Die Beiden tragen schwarze T-Träger-Shirts auf glatter Haut, zudem schwarze Halsketten und einfarbige Hidschabs, die wie üblich Haare, Hals, Ohren und hier auch noch die Augen verdecken. Ihre innigliche Verbundenheit zeigt sich auch daran, dass die eine Schwester ihre Hand unter die Hüfte der anderen gelegt hat.
Dass das Radio als Requisit, über das eine tiefe Seelenverbindung zwischen den beiden Frauen suggeriert wird, nicht nur hier, sondern auch in anderen Bildern wie „Explicit content“ oder „Mopelola“ auftaucht, damit hat es eine besondere Bewandtnis. Über die kulturelle Bedeutung äußert sich Idowu im Gespräch: „Als ich aufwuchs, spielte mein Vater viel Musik, die mir bis heute erhalten geblieben ist. Das Radio wurde aufgrund seiner inhärenten Kraft zum Gegenstand der Ehrfurcht. Es gibt keinen Militärputsch in meinem Heimatland, der nicht zuerst in dem von der Regierung kontrollierten Radio angekündigt wurde. Ich habe mich immer darüber gewundert, dass diesem Medium eine sowohl gute als auch schlechte Kraft innewohnt, wie im Fall des ruandischen Geschäftsmanns Félicien Kabuga, der seinen Radiosender benutzt hat, um den Völkermord in Ruanda auszulösen. Musik ist aber auch eine Waffe sowohl der Zukunft als auch der Progressiven und darüber hinaus ein Lebensspender. Große Revolutionäre verwenden Musik, um positive Botschaften zu übermitteln. Wie der 1997 in Lagos verstorbene Saxophonist, Bandleader und politische Aktivist Fela Anikulapo Kuti, der mit seinem Afro-Beat-Sound die koloniale Sklaverei bekämpfte, die er als „Colo-Mentalität“ bezeichnete. Ebenso kommunizierten in Amerika, als es das Internet noch nicht gab, beispielsweise die Musiker LL Cool J oder Run DMC über die Boombox mit ihrer Generation.“
Von hier aus erschließt sich uns das Bild „The Collector“. Vor uns ein junger Mann, dessen Kopf mit einem Tuch so umwickelt ist, dass nur seine geflochtene Frisur herausragt. Die Beine überkreuz, sitzt er mit nacktem Oberkörper und in roter Jeans auf einem gekachelten Fußboden in einem grünen Fauteuil. Den linken Arm auf die Rückenlehne gelehnt und der rechte Arm auf einer Nachtkonsole abgestützt. Darauf ein Plattenspieler und hinter ihm an die Wand gehängt: Statt Poster LP`s und Plattencover von King Sunny Adé, der einheimische mit Popmusik verknüpfte, oder von Haruna Ishola, der, auf westliche Instrumente verzichtend, in seinen Liedern sowohl Yoruba-Sprichwörter als auch Koran-Schriften zitierte. Wie eine diskrete Hommage erscheint das in das ornamenthafte Fenster des Nachtschränkchens eingelassene Cover von Fela Anikulapo Kuti mit einer Eisenkette um seinen Hals. Dass Musik ein emanzipatorisches Sprachrohr sein kann, vor dem sich Idowu verbeugt, verdeutlicht das Leben von Fela Kuti, der in seinen Texten die durch die Kolonialisierung deformierten Gesellschaftssysteme in Afrika kritisierte und das diktatorische Militärregime Nigerias verurteilte. Auf seinem 1976 erschienenen Album „Zombie“ kritisierte er die Soldaten der Regierung als Zombies. Wegen seiner hohen Beliebtheit in der nigerianischen Bevölkerung, seiner internationalen Bekanntheit und der Radikalität seiner Liedtexte stellte er eine Bedrohung für die Herrschenden dar. Deshalb setzten 1977 rund 1000 Soldaten sein Tonstudio Kalakuta in Brand. Kuti überlebte mit einem Schädelbasisbruch. Seine 77-jährige Mutter starb hingegen an ihren Verletzungen. Aus Protest ließ Kuti ihren Sarg vor den Präsidentenpalast von Olusegun Obasanjo bringen. Im Jahre 1981 veröffentlichte er das Album „Coffin for Head of State“ („Sarg für Staatsoberhaupt“) und floh mit seiner Band nach Ghana.
Je tiefer wir hinter die scheinbare Oberfläche seiner Malerei dringen, um so stärker zeigt sich, dass Idowu mit nur wenigen Zitaten und Accessoires, die als Symbole in die Bilder eingeflochten sind, auf Ereignisse in Nigeria anspielt. Seinem Bekenntnis zur Musik liegt dabei der Geist der Hoffnung zugrunde.





./ Teilnehmende Künstler


Idowu Oluwaseun


Ausstellungen Übersicht

 
  Idowu Oluwaseun | REVOLUTIONS PER MINUTE: a synthesis of time and sound
30.10.2020 - 12.12.2020


 
  Peter Uka | Inner Frame
28.08.2020 - 24.10.2020


 
  Harding Meyer | new works
05.06.2020 - 15.07.2020


 
  Mary A. Kelly | Chair
14.03.2020 - 30.05.2020


 
  Michael Tolloy | Solid Solidarity
17.01.2020 - 29.02.2020


 
  Kate Waters | Love Shacks and other Hideouts
18.10.2019 - 09.01.2020


 
  Frank Bauer | Wege in die Ungenauigkeit
30.08.2019 - 12.10.2019


 
  Christian Bazant-Hegemark | Kindness of Strangers
07.06.2019 - 13.07.2019


 
  Sandra Ackermann | Escape into your Reality
03.05.2019 - 01.06.2019


 
  Kay Kaul | Cloudbusting
08.03.2019 - 27.04.2019


 
  Jurriaan Molenaar | Fermate
18.01.2019 - 02.03.2019


 
  Harding Meyer / Humanize
19.10.2018 - 12.01.2019


 
  Mihoko Ogaki / Soft Landing
31.08.2018 - 13.10.2018


 
  Iwajla Klinke / ONEIRONAUTS
08.06.2018 - 18.08.2018


 
  Peter Uka / Fragment of the Present Passed
13.04.2018 - 26.05.2018


 
  Daniel Heil / Selbstgespräche
09.03.2018 - 07.04.2018


 
  Düsseldorf Photo Weekend 2018
16.02.2018 - 18.02.2018


 
  Sandra Senn / Zwischen Zwei Meeren
26.01.2018 - 03.03.2018


 
  Frank Bauer / Die Gelassenheit der Dinge
17.11.2017 - 20.01.2018


 
  Kate Waters / Whistling In The Dark
01.09.2017 - 11.11.2017


 
  Untitled
12.07.2017 - 02.08.2017


 
  Davide La Rocca / 13K ( Teil 1 )
12.05.2017 - 27.06.2017


 
  Sandra Ackermann / Lost in Nothingness
24.03.2017 - 06.05.2017


 
  Claudia Rogge / CONCENTRATION
27.01.2017 - 18.03.2017


 
  Christian Bazant - Hegemark / The Rise and Fall of Transformative Hopes and Expectations
11.11.2016 - 21.01.2017


 
  Harding Meyer / The Others
26.08.2016 - 05.11.2016


 
  Crossing Borders
03.06.2016 - 15.07.2016


 
  Sandra Senn / Flüchtiges Getriebe
08.04.2016 - 21.05.2016


 
  Iwajla Klinke / Red Sandals and a Mirror for Gabriel
12.02.2016 - 26.03.2016


 
  Corrado Zeni / Éloge de la fuite
27.11.2015 - 09.01.2016


 
  Claudia Rogge / PerSe
16.10.2015 - 21.11.2015


 
  Kate Waters // Tell it like it is
28.08.2015 - 10.10.2015


 
  Visions Of Sensory Space ( by Weightless Artists Association - SPARTNIC )
15.05.2015 - 04.07.2015


 
  Sandra Ackermann / Wasteland
13.03.2015 - 02.05.2015


 
  Lost Scapes
30.01.2015 - 07.03.2015


 
  Christian Bazant-Hegemark / Calibrating Aesthetics
14.11.2014 - 17.01.2015


 
  Frank Bauer / Back to Basics
29.08.2014 - 08.11.2014


 
  Harding Meyer // recent paintings
23.05.2014 - 23.08.2014


 
  Till Freiwald / memoria
11.04.2014 - 17.05.2014


 
  Quadriennale Düsseldorf 2014 / Gallery Evening
05.04.2014 - 05.04.2014


 
  Iwajla Klinke / Ritual Memories
17.01.2014 - 05.04.2014


 
  Giacomo Costa // Traces
22.11.2013 - 11.01.2013


 
  DC-Open Galleries: Matthias Danberg - Inventory by Appropriation
06.09.2013 - 16.11.2013


 
  Christian Bazant-Hegemark // VOW OF SILENCE
24.05.2013 - 20.08.2013


 
  Corrado Zeni // Generation Why
12.04.2013 - 18.05.2013


 
  behind the Non-Colours
22.03.2013 - 06.04.2013


 
  Sandra Ackermann // Running to stand still
15.02.2013 - 16.03.2013


 
  Düsseldorf Photo Weekend 2013
01.02.2013 - 09.02.2013


 
  Mihoko Ogaki // Star Tales - White Floating
30.11.2012 - 31.01.2013


 
  Claudia Rogge / Lost in Paradise
12.10.2012 - 24.11.2012


 
  Harding Meyer // features
07.09.2012 - 06.10.2012


 
  Summer 2012 - Part 2
10.08.2012 - 01.09.2012


 
  Summer 2012
06.07.2012 - 01.09.2012


 
  Maria Friberg // The Painting Series
11.05.2012 - 23.06.2012


 
  Mary A. Kelly // Father & Child
30.03.2012 - 06.05.2012


 
  Maia Naveriani // Future Wolves and Chicks so far
10.02.2012 - 24.03.2012


 
  Düsseldorf Photo Weekend 2012
04.02.2012 - 08.02.2012


 
  Kate Waters // The Air that I breathe
09.12.2011 - 28.01.2012


 
  Frank Bauer / ...den Wald vor lauter Bäumen....
04.11.2011 - 03.12.2011


 
  Claudia Rogge // Final Friday
09.09.2011 - 29.10.2011


 
  Davide La Rocca - STILLS
27.05.2011 - 16.07.2011


 
  Giacomo Costa // Post Natural
01.04.2011 - 21.05.2011


 
  Harding Meyer - to be a real vision
18.02.2011 - 26.03.2011


 
  Shannon Rankin - Disperse / Displace
03.12.2010 - 12.02.2011


 
  Sandra Ackermann // I look inside you
15.10.2010 - 27.11.2010


 
  Amparo Sard / AT THE IMPASSE
03.09.2010 - 09.10.2010


 
  Kate Waters // The Land of Kubla Khan
11.06.2010 - 17.07.2010


 
  Jurriaan Molenaar // Lessness
30.04.2010 - 05.06.2010


 
  Claudia Rogge //Das Paradies der Zaungäste
05.03.2010 - 24.04.2010


 
  Ivonne Thein // incredible me
22.01.2010 - 27.02.2010


 
  Frank Bauer // Jet Set
27.11.2009 - 15.01.2010


 
  Michael Koch // forever more
23.10.2009 - 21.11.2009


 
  Masaharu Sato // SIGNS
04.09.2009 - 17.10.2009


 
  Harding Meyer // blind date
19.06.2009 - 22.08.2009


 
  Maria Friberg // way ahead
24.04.2009 - 13.06.2009


 
  Claudia Rogge // Isolation ( aus: Segment 8 - die Blasen der Gesellschaft)
06.03.2009 - 18.04.2009


 
  Claudia Rogge - Bilder der Ausstellungseröffnung
06.03.2009 - 18.04.2009


 
  JoJo Tillmann // What you see is what you get
30.01.2009 - 28.02.2009


 
  Sandra Ackermann // Die Wirklichkeit ist nicht die Wahrheit
21.11.2008 - 24.01.2009


 
  Kate Waters - Getting used to the 21st Century
10.10.2008 - 15.11.2008


 
  Mihoko Ogaki - Milky Ways
04.09.2008 - 04.10.2008


 
  Sommer 2008 // Malerei
12.08.2008 - 30.08.2008


 
  Silke Rehberg: Stationen 1,4,6,7,11,12,13,14
13.06.2008 - 12.07.2008


 
  Maia Naveriani: At home with good ideas
09.05.2008 - 07.06.2008


 
  Justin Richel: Rise and Fall
04.04.2008 - 03.05.2008


 
  Davide La Rocca - Strange Object
08.02.2008 - 28.03.2008


 
  Frank Bauer: AkikoAlinaAlinkaAndrew....
30.11.2007 - 02.02.2008


 
  Maria Friberg: Fallout
12.10.2007 - 24.11.2007


 
  Harding Meyer / in sight
06.09.2007 - 11.10.2007


 
  SUMMER '07
17.07.2007 - 01.09.2007


 
  Kay Kaul - Wasserfarben
15.06.2007 - 14.07.2007


 
  Sandra Ackermann - Point Blank
02.03.2007 - 28.04.2007


 
  Tamara K.E.: pioneers - none of us and somewhere else
19.01.2007 - 24.02.2007


 
  Till Freiwald
17.11.2006 - 13.01.2007


 
  Claudia Rogge: U N I F O R M
01.09.2006 - 11.11.2006


 
  Frank Sämmer: Die Stunde des Zaunkönigs
23.06.2006 - 22.08.2006


 
  Kate Waters: Killing Time
05.05.2006 - 17.06.2006


 
  Katia Bourdarel: The Flesh of Fairy Tales
31.03.2006 - 29.04.2006


 
  Mihoko Ogaki: vor dem anfang - nach dem ende
10.02.2006 - 18.03.2006


 
  Silke Rehberg: RICOMINCIARE DAL CORPO
27.01.2006 - 26.02.2006


 
  Sandra Ackermann
08.12.2005 - 15.01.2006


 
  Corrado Zeni
04.12.2005 - 11.01.2006


 
  Frank Bauer
18.11.2005 - 15.01.2006


 
  Harding Meyer
07.10.2005 - 12.11.2005


 
  AUFTAKT
02.09.2005 - 01.10.2005


 
  Claudia Rogge: Rapport
17.06.2005 - 20.07.2005


 
  Silke Rehberg: Schmetterlingssammlung
13.05.2005 - 11.06.2005


 
  Kate Waters: Einzelausstellung in der Gallery Thomas Cohn, Sao Paulo
16.04.2005 - 20.05.2005


 
  Vittorio Gui: FROZEN MOMENTS
08.04.2005 - 07.05.2005


 
  Kay Kaul - ARTSCAPES
03.04.2005 - 29.05.2005


 
  SEO Geheimnisvoller Blick
04.03.2005 - 02.04.2005


 
  Claudia van Koolwijk im Museum Bochum
26.02.2005 - 17.04.2005


 
  Corrado Zeni - Six Degrees of Separation
26.11.2004 - 15.01.2005


 
  Maia Naveriani: What' s the difference between ME and YOU?
15.10.2004 - 20.11.2004


 
  Tamara K.E.: MAD DONNA AND DONNA CORLEONE
03.09.2004 - 09.10.2004


 
  Davide La Rocca: Real Vision Reflex
12.06.2004 - 17.07.2004


 
  Kay Kaul COLLECTORSCAPES
23.04.2004 - 05.06.2004


 
  Frank Sämmer MUTABOR
12.03.2004 - 17.04.2004