Kuratiert von Heinz-Norbert Jocks Wenn heute von chinesischer Gegenwartskunst die Rede ist, hat sich die Medienwelt vor allem auf Namen wie Ai Weiwei und Cao Fei eingeschossen. Ausstellungen wie „Magiciens de la Terre“ 1989, die Biennale di Venezia 1999, die documenta 12 und „Art and China after 1989: Theater of the World“ im Guggenheim Museum 2017 haben vor allem eine inzwischen kanonisierte Generation geprägt. Die ganz junge chinesische Gegenwartskunst ist in Europa dagegen nahezu unsichtbar. Wenn von ihr die Rede ist, begegnet man hier häufig solchen, die in der Diaspora leben und zwischen chinesischer und westlicher Kunst oszillieren – etwa Wei Libo, Liang Fu, Fu Site, Li Donglu oder Xie Lei. Die Generation, die in China lebt und dort ihre Arbeit entwickelt, bleibt dagegen weitgehend ein blinder Fleck auf der globalen Karte der Kunstgeschichte. Eine Ausnahme für eine jüngere, international wahrgenommene Position ist der Fotograf Ren Hang (1987–2017), dessen queere Fotografie und früher Suizid seine Rezeption stark geprägt haben. Doch solche Namen können den Blick auf einzelne Biografien und unmittelbar lesbare Formen von Körper und Queerness verengen. Weniger wahrgenommen wird die junge Kunst jener, die in China leben und dort ihre eigene, oft indirektere Bildsprache entwickeln. Dabei gibt es in China künstlerische Zwischenräume, in denen sich zeitgenössische Kunst bewegt: zwischen individueller Erfahrung und gesellschaftlichen Erwartungen, persönlicher Freiheit und öffentlicher Sichtbarkeit, chinesischer Tradition und globaler Kunstgeschichte. Gerade diese Zwischenräume bleiben dem europäischen Blick verborgen. Eine junge Kunst entzieht sich hier eindeutigen Kategorien und formuliert ihre Fragen über Umwege, Verschiebungen, Andeutungen und persönliche Erfahrungen. Sie muss nicht laut oder unmittelbar sein, um gesellschaftliche Wirklichkeit zu reflektieren. Hier setzt „Ferne Nähe“ in der Galerie Voss an. Mit Lyu Yanxiang, 1984 in Dalian geboren, an der China Academy of Art in Hangzhou ausgebildet und heute in Peking lebend und arbeitend, wird ein Künstler vorgestellt, der in China längst einen Namen hat, in Europa jedoch bislang gar nicht sichtbar war. Die Ausstellung ist seine erste Einzelausstellung in Europa. Bei ihm beginnt alles mit der scheinbar einfachen, zugleich existenziellen Frage: „Wer bin ich?“ Seine Malerei führt jedoch vom Selbst zum Anderen: zu Identität, Begehren, Nähe, Distanz und der Frage, wie wir einen anderen Menschen überhaupt wahrnehmen können. Aus frühen Einzelbildern entwickelten sich Paare und Gruppen. Menschen beobachten sich, spiegeln sich, begehren einander, sind voneinander abhängig und bleiben sich zugleich fremd. Das Persönliche wird so zur Frage nach dem menschlichen Miteinander. Lyu interessiert dabei nicht nur die eigene Identität, sondern zunehmend die Beziehung zwischen Menschen. Seine Figuren befinden sich in einem ständigen Wechsel von Nähe und Distanz. Sie können sich ansehen und zugleich verfehlen, einander begehren und dennoch voneinander getrennt bleiben. Beziehungen werden bei ihm zu einer Art Spiegelung: Im Blick auf den anderen erkennt man immer auch sich selbst. Deshalb sind seine Bilder nie bloß Porträts einzelner Menschen, sondern Untersuchungen darüber, wie Identität überhaupt entsteht – im Verhältnis zu anderen, durch deren Blick und durch die Rollen, die man im Leben einnimmt. Lyu erzählt keine eindeutigen Geschichten. Seine Bilder wirken wie Ausschnitte aus Filmen oder Bühnenbildern: Wasser, Spiegelungen, Schwimmbäder, Türen, Landschaften und Sonnenuntergänge werden zu offenen Schauplätzen psychischer Zustände. Seine Figuren befinden sich häufig in Momenten des Wartens, Betrachtens oder Begehrens. Sie scheinen eine Geschichte zu besitzen, die sich dem Betrachter nicht vollständig erschließt. Gerade diese Offenheit erzeugt die Spannung seiner Malerei. Seine Bildwelten entstehen aus einem langen Prozess des Sammelns und Verbindens. Er operiert mit eigenen Fotografien, Skizzen, Erinnerungen, Reiseerlebnissen und spontanen Einfällen und verbindet sie mit Motiven aus Kunstgeschichte, Literatur, Film und Mythologie. Caravaggio, klassische Malerei und Impressionismus treffen auf chinesische Symbole und persönliche Erfahrungen. Vertraute Bildzeichen werden dabei verschoben und neu gelesen. Die Bilder wirken deshalb zugleich vertraut und fremd: Man erkennt etwas wieder, kann seine Bedeutung aber nicht mehr eindeutig festlegen. Das zeigt sich besonders in seiner Beschäftigung mit Queerness. Lyu versteht sich als queerer Künstler, ohne seine Malerei darauf zu reduzieren. Das Queere erscheint häufig über Andeutung und Umwege. Die Mandarinente etwa ist in China ein traditionelles Symbol für ein glückliches Liebespaar. Bei Lyu wird daraus ein Paar von zwei Männern. Ein vertrautes chinesisches Zeichen erhält dadurch eine neue, zugleich persönliche und gesellschaftliche Bedeutung. In „Narcissus“ (2023) wird das Spiegelbild zum Ausgangspunkt für Fragen nach Selbstbild, Begehren und dem Verhältnis zum Anderen. Der Blick auf das eigene Spiegelbild wird zu einer Frage danach, wer der Andere ist und ob man ihn überhaupt erkennen kann. Entscheidend ist für Lyu nicht die Festlegung einer Identität, sondern deren Beweglichkeit. Ein Mensch nimmt unterschiedliche Rollen ein, wird von anderen unterschiedlich gesehen und verändert seine Position je nach Situation. Gerade darin liegt eine zentrale Dimension seiner Malerei: Das Individuum ist nie vollkommen isoliert, sondern immer Teil eines Geflechts aus Blicken, Erwartungen, Beziehungen und Erinnerungen. Für ein europäisches Publikum ist Lyu gerade deshalb interessant. Er verhandelt Fragen, die auch die europäische und nordamerikanische Gegenwartskunst beschäftigen – Körper, Identität, Intimität, Begehren, Geschlecht und Freiheit –, formuliert sie aber aus einer chinesischen Gegenwart heraus. Seine Kunst arbeitet weniger mit der direkten Konfrontation als mit Andeutung, Ironie, Verschiebung und visuellen Umwegen. Gerade diese indirekte Bildsprache macht sichtbar, dass zeitgenössische Kunst in China nicht nur in den bekannten politischen oder gesellschaftskritischen Kategorien existiert. Seine Malerei bewegt sich in jenen Zwischenräumen, in denen sich eine jüngere chinesische Kunst heute entwickelt: zwischen persönlicher Erfahrung und gesellschaftlicher Realität, zwischen chinesischer Tradition und globaler Kunstgeschichte, zwischen individueller Freiheit und den Erwartungen des Umfelds. Dass diese Zwischenräume in Europa so wenig wahrgenommen werden, ist ein blinder Fleck gegenwärtiger Kunstwahrnehmung. Lyu zeigt, dass sich dort eine eigenständige, komplexe und keineswegs leicht einzuordnende Bildsprache entwickelt hat. „Ferne Nähe“ will deshalb nicht einfach einen weiteren chinesischen Künstler in Deutschland vorstellen, sondern den europäischen Blick auf eine Generation öffnen, die längst eigene Fragen und Bildwelten entwickelt hat. Lyu Yanxiang steht exemplarisch für diese Generation: Seine Malerei beginnt beim eigenen Ich und führt immer wieder zum Anderen zurück – zu Nähe und Distanz, Begehren und Verletzlichkeit, Selbstbehauptung und der Sehnsucht nach Verbindung. Gerade darin liegt ihre Relevanz auch, ja gerade für uns im Westen: Sie spricht über Erfahrungen, die uns vertraut sind, aber aus einer fremden Perspektive, die wir bislang kaum gesehen haben. Kuratiert wird die Ausstellung von Heinz-Norbert Jocks, Kunstkritiker, Autor und Kurator sowie Korrespondent von KUNSTFORUM International. Seit über zwei Jahrzehnten beschäftigt er sich intensiv mit der chinesischen Gegenwartskunst und lehrte unter anderem an der Tianjin Academy of Fine Arts und der China Academy of Art in Hangzhou sowie an der Wuhan University. 2018 kuratierte er in Düsseldorf die Doppelausstellung „Langsame Heimkehr“, die weltweit erste umfassende Retrospektive von Liu Xiaodong, gemeinsam mit Alain Bieber und Gregor Jansen. Seine langjährige Kenntnis der chinesischen Kunstszene macht ihn zu einem wichtigen Vermittler zwischen China und Europa.
| Idowu Oluwaseun | SCALE & AUDACITY: Gele 07.11.2026 - 23.12.2026 |
| Lyu Yanxiang | Die ferne Nähe 29.08.2026 - 17.10.2026 |
| Frank Bauer | TRANSIT 13.06.2026 - 01.08.2026 |
| Rocío Navarro | The Measure of Things 08.05.2026 - 06.06.2026 |
| Mio Zając | ist nicht für mich ist für Ma 21.02.2026 - 18.04.2026 |
| Mary A. Kelly | A Delicate Balance 08.11.2025 - 17.01.2026 |
| Moses Zibor | THE POWER AND THE GLORY 30.08.2025 - 25.10.2025 |
| SELECTION 2025 01.08.2025 - 23.08.2025 |
| Davide La Rocca | WELCOME BACK 29.03.2025 - 10.05.2025 |
| Sandra Ackermann | Anthropozoikum 08.02.2025 - 22.03.2025 |
| Amparo Sard | Fuzzy Objectives 16.11.2024 - 25.01.2025 |
| Frank Bauer | Fischgrätparkett und andere Probleme 28.09.2024 - 09.11.2024 |
| Fransix Tenda Lomba | This Wonderful World 24.08.2024 - 21.09.2024 |
| SELECTION 2024 18.06.2024 - 06.07.2024 |
| Jurriaan Molenaar | BAUHAUS + GRAUHAUS 20.04.2024 - 08.06.2024 |
| Michael Tolloy | ANDROS + GYNE 17.02.2024 - 06.04.2024 |
| Idowu Oluwaseun | PEDESTAL 09.12.2023 - 10.02.2024 |
| SELECTION 2023 10.11.2023 - 02.12.2023 |
| Sommerpause 11.07.2023 - 22.08.2023 |
| Flávia Junqueira | Symphony of Illusions 10.06.2023 - 08.07.2023 |
| Fransix Tenda Lomba | Historical Shock 22.04.2023 - 03.06.2023 |
| Till Freiwald | Echo 28.01.2023 - 31.03.2023 |
| SELECTION | Part 2 16.12.2022 - 21.01.2023 |
| Daniel Heil | Rad des Dharma 05.11.2022 - 03.12.2022 |
| Claudia Rogge | KETTE und SCHUSS 27.08.2022 - 29.10.2022 |
| Éder Oliveira | Oposición 24.06.2022 - 30.07.2022 |
| Fábio Baroli | Wo der Wind sich dreht 06.05.2022 - 18.06.2022 |
| Frank Bauer | Bilder vom Verschwinden 12.03.2022 - 30.04.2022 |
| Selection 08.02.2022 - 05.03.2022 |
| Kate Waters | It takes one to know one 27.08.2021 - 23.10.2021 |
| Giacomo Costa | Atmospheres 28.05.2021 - 03.07.2021 |
| Idowu Oluwaseun | REVOLUTIONS PER MINUTE: a synthesis of time and sound 30.10.2020 - 12.12.2020 |
| Peter Uka | Inner Frame 28.08.2020 - 24.10.2020 |
| Mary A. Kelly | Chair 14.03.2020 - 30.05.2020 |
| Michael Tolloy | Solid Solidarity 17.01.2020 - 29.02.2020 |
| Kate Waters | Love Shacks and other Hideouts 18.10.2019 - 09.01.2020 |
| Frank Bauer | Wege in die Ungenauigkeit 30.08.2019 - 12.10.2019 |
| Christian Bazant-Hegemark | Kindness of Strangers 07.06.2019 - 13.07.2019 |
| Sandra Ackermann | Escape into your Reality 03.05.2019 - 01.06.2019 |
| Kay Kaul | Cloudbusting 08.03.2019 - 27.04.2019 |
| Jurriaan Molenaar | Fermate 18.01.2019 - 02.03.2019 |
| Mihoko Ogaki / Soft Landing 31.08.2018 - 13.10.2018 |
| Peter Uka / Fragment of the Present Passed 13.04.2018 - 26.05.2018 |
| Daniel Heil / Selbstgespräche 09.03.2018 - 07.04.2018 |
| Düsseldorf Photo Weekend 2018 16.02.2018 - 18.02.2018 |
| Sandra Senn / Zwischen Zwei Meeren 26.01.2018 - 03.03.2018 |
| Frank Bauer / Die Gelassenheit der Dinge 17.11.2017 - 20.01.2018 |
| Kate Waters / Whistling In The Dark 01.09.2017 - 11.11.2017 |
| Untitled 12.07.2017 - 02.08.2017 |
| Davide La Rocca / 13K ( Teil 1 ) 12.05.2017 - 27.06.2017 |
| Sandra Ackermann / Lost in Nothingness 24.03.2017 - 06.05.2017 |
| Claudia Rogge / CONCENTRATION 27.01.2017 - 18.03.2017 |
| Christian Bazant - Hegemark / The Rise and Fall of Transformative Hopes and Expectations 11.11.2016 - 21.01.2017 |
| Crossing Borders 03.06.2016 - 15.07.2016 |
| Sandra Senn / Flüchtiges Getriebe 08.04.2016 - 21.05.2016 |
| Corrado Zeni / Éloge de la fuite 27.11.2015 - 09.01.2016 |
| Claudia Rogge / PerSe 16.10.2015 - 21.11.2015 |
| Kate Waters // Tell it like it is 28.08.2015 - 10.10.2015 |
| Visions Of Sensory Space ( by Weightless Artists Association - SPARTNIC ) 15.05.2015 - 04.07.2015 |
| Sandra Ackermann / Wasteland 13.03.2015 - 02.05.2015 |
| Lost Scapes 30.01.2015 - 07.03.2015 |
| Christian Bazant-Hegemark / Calibrating Aesthetics 14.11.2014 - 17.01.2015 |
| Frank Bauer / Back to Basics 29.08.2014 - 08.11.2014 |
| Till Freiwald / memoria 11.04.2014 - 17.05.2014 |
| Quadriennale Düsseldorf 2014 / Gallery Evening 05.04.2014 - 05.04.2014 |
| Giacomo Costa // Traces 22.11.2013 - 11.01.2013 |
| DC-Open Galleries: Matthias Danberg - Inventory by Appropriation 06.09.2013 - 16.11.2013 |
| Christian Bazant-Hegemark // VOW OF SILENCE 24.05.2013 - 20.08.2013 |
| Corrado Zeni // Generation Why 12.04.2013 - 18.05.2013 |
| behind the Non-Colours 22.03.2013 - 06.04.2013 |
| Sandra Ackermann // Running to stand still 15.02.2013 - 16.03.2013 |
| Düsseldorf Photo Weekend 2013 01.02.2013 - 09.02.2013 |
| Mihoko Ogaki // Star Tales - White Floating 30.11.2012 - 31.01.2013 |
| Claudia Rogge / Lost in Paradise 12.10.2012 - 24.11.2012 |
| Summer 2012 - Part 2 10.08.2012 - 01.09.2012 |
| Summer 2012 06.07.2012 - 01.09.2012 |
| Maria Friberg // The Painting Series 11.05.2012 - 23.06.2012 |
| Mary A. Kelly // Father & Child 30.03.2012 - 06.05.2012 |
| Maia Naveriani // Future Wolves and Chicks so far 10.02.2012 - 24.03.2012 |
| Düsseldorf Photo Weekend 2012 04.02.2012 - 08.02.2012 |
| Kate Waters // The Air that I breathe 09.12.2011 - 28.01.2012 |
| Frank Bauer / ...den Wald vor lauter Bäumen.... 04.11.2011 - 03.12.2011 |
| Claudia Rogge // Final Friday 09.09.2011 - 29.10.2011 |
| Davide La Rocca - STILLS 27.05.2011 - 16.07.2011 |
| Giacomo Costa // Post Natural 01.04.2011 - 21.05.2011 |
| Shannon Rankin - Disperse / Displace 03.12.2010 - 12.02.2011 |
| Sandra Ackermann // I look inside you 15.10.2010 - 27.11.2010 |
| Amparo Sard / AT THE IMPASSE 03.09.2010 - 09.10.2010 |
| Kate Waters // The Land of Kubla Khan 11.06.2010 - 17.07.2010 |
| Jurriaan Molenaar // Lessness 30.04.2010 - 05.06.2010 |
| Claudia Rogge //Das Paradies der Zaungäste 05.03.2010 - 24.04.2010 |
| Ivonne Thein // incredible me 22.01.2010 - 27.02.2010 |
| Frank Bauer // Jet Set 27.11.2009 - 15.01.2010 |
| Michael Koch // forever more 23.10.2009 - 21.11.2009 |
| Masaharu Sato // SIGNS 04.09.2009 - 17.10.2009 |
| Maria Friberg // way ahead 24.04.2009 - 13.06.2009 |
| Claudia Rogge - Bilder der Ausstellungseröffnung 06.03.2009 - 18.04.2009 |
| Claudia Rogge // Isolation ( aus: Segment 8 - die Blasen der Gesellschaft) 06.03.2009 - 18.04.2009 |
| JoJo Tillmann // What you see is what you get 30.01.2009 - 28.02.2009 |
| Sandra Ackermann // Die Wirklichkeit ist nicht die Wahrheit 21.11.2008 - 24.01.2009 |
| Kate Waters - Getting used to the 21st Century 10.10.2008 - 15.11.2008 |
| Mihoko Ogaki - Milky Ways 04.09.2008 - 04.10.2008 |
| Sommer 2008 // Malerei 12.08.2008 - 30.08.2008 |
| Silke Rehberg: Stationen 1,4,6,7,11,12,13,14 13.06.2008 - 12.07.2008 |
| Maia Naveriani: At home with good ideas 09.05.2008 - 07.06.2008 |
| Justin Richel: Rise and Fall 04.04.2008 - 03.05.2008 |
| Davide La Rocca - Strange Object 08.02.2008 - 28.03.2008 |
| Frank Bauer: AkikoAlinaAlinkaAndrew.... 30.11.2007 - 02.02.2008 |
| Maria Friberg: Fallout 12.10.2007 - 24.11.2007 |
| SUMMER '07 17.07.2007 - 01.09.2007 |
| Kay Kaul - Wasserfarben 15.06.2007 - 14.07.2007 |
| Sandra Ackermann - Point Blank 02.03.2007 - 28.04.2007 |
| Tamara K.E.: pioneers - none of us and somewhere else 19.01.2007 - 24.02.2007 |
| Till Freiwald 17.11.2006 - 13.01.2007 |
| Claudia Rogge: U N I F O R M 01.09.2006 - 11.11.2006 |
| Kate Waters: Killing Time 05.05.2006 - 17.06.2006 |
| Katia Bourdarel: The Flesh of Fairy Tales 31.03.2006 - 29.04.2006 |
| Mihoko Ogaki: vor dem anfang - nach dem ende 10.02.2006 - 18.03.2006 |
| Silke Rehberg: RICOMINCIARE DAL CORPO 27.01.2006 - 26.02.2006 |
| Sandra Ackermann 08.12.2005 - 15.01.2006 |
| Corrado Zeni 04.12.2005 - 11.01.2006 |
| Frank Bauer 18.11.2005 - 15.01.2006 |
| AUFTAKT 02.09.2005 - 01.10.2005 |
| Claudia Rogge: Rapport 17.06.2005 - 20.07.2005 |
| Silke Rehberg: Schmetterlingssammlung 13.05.2005 - 11.06.2005 |
| Kate Waters: Einzelausstellung in der Gallery Thomas Cohn, Sao Paulo 16.04.2005 - 20.05.2005 |
| Vittorio Gui: FROZEN MOMENTS 08.04.2005 - 07.05.2005 |
| Kay Kaul - ARTSCAPES 03.04.2005 - 29.05.2005 |
| SEO Geheimnisvoller Blick 04.03.2005 - 02.04.2005 |
| Claudia van Koolwijk im Museum Bochum 26.02.2005 - 17.04.2005 |
| Corrado Zeni - Six Degrees of Separation 26.11.2004 - 15.01.2005 |
| Maia Naveriani: What' s the difference between ME and YOU? 15.10.2004 - 20.11.2004 |
| Tamara K.E.: MAD DONNA AND DONNA CORLEONE 03.09.2004 - 09.10.2004 |
| Davide La Rocca: Real Vision Reflex 12.06.2004 - 17.07.2004 |
| Kay Kaul COLLECTORSCAPES 23.04.2004 - 05.06.2004 |