Vita
 
1973 geboren in Oita, Japan

Ausbildung

1996-1999
Studium der Ölmalerei an der Tokyo University of Fine Arts and music, Japan

2000-2002
Studium der Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Magdalena Jetelova


Ausstellungen
 
2013
Kawasaki City Museum (JP)

2011
Imura Art Gallery, Tokyo (Japan)
"Hierher Dorthin" Goethe Institute in Aoyama, Tokyo (Japan)
"from a distance, keep a distance", The Sungkok Art Museum, Seoul (Korea)
"JAPONCONGO" Le Magasin - National Centre for Contemporary, Grenoble (France)
"JAPONCONGO" Carsten Hollers double take on Jean - Garage Centre for Contemporary Culture, Moscow (Russia)

2010
"Ein Hauch von Eden", Galerie Samuelis Baumgarte, Bielefeld
"No Mans Land" The Embassy of France in Japan, Tokyo (Japan)
"Act III", Witte de With Center of Contemporary Art, Rotterdam (NL)
Solo show "Bye Bye Come On" at Imura Art Gallery, Kyoto (Japan)
"Roppongi Hills Programs video art at Roppongi Art Night 2010", Roppongi Hills, Tokyo (Japan)
"D-stance" Kuandu Museum of Fine Art, Taipei National University of the Art, Taipei (Taiwan)


"Act III", Witte de With Center of Contemporary Art, Rotterdam (NL)
2009
"Signs", Galerie Voss, Düsseldorf
"City_Net Asia 2009", Seoul Museum of Art, Seoul Korea
Solo show at Gallery Jin, Tokyo (JP)
101 Tokyo art fair
"No. 354 digital stadium", TV Programm/ NHK, Tokyo (JP)
"No. 363 digital stadium", TV Programm/ NHK, Tokyo (JP)
"The 12th Exhibition of the Taro Okamoto Award for contemporary art", Taro Okamoto Museum of Art, Kawasaki (JP)


"No. 341 digital stadium", TV Programm/ NHK, Tokyo (JP)
"digital stadium" TV program /NHK, Tokyo (JP)
"Animation Festival 2008" Nagoya (JP)
"The 4th Dan/Dans Exhibition / The house " Tokyo (JP)

2006
"Merry go down" tanzhaus NRW, Düsseldorf

2004
"Japanimprov#5: The Ramyun Soup Connection" Belgie Kunstzentrum, Hasselt (BE)
"Haunted Folklore" Recyclart, Brussels (BE)

2002
"Internationales Bochumer Video Festival #12" Bochum

2001
"Internationales Bochumer Video Festival #11" Bochum

Auszeichnungen
2008
Sonderpreis: "The 12th Exhibition of the Taro Okamoto Award forcontemporary art", Taro Okamoto Museum of Art, Kawasaki (JP)




Aktuelle Ausstellungen
 
Masaharu Sato // SIGNS
04.09.2009 - 17.10.2009


Düsseldorf Photo Weekend 2012
04.02.2012 - 08.02.2012


Summer 2012 - Part 2
10.08.2012 - 01.09.2012



Literatur
 





Masaharu Sato, "Avatar no. 06", 2009 from Galerie Voss on Vimeo.







Die Bilder von Masaharu Sato zeigen Situationen aus dem alltäglichen Leben, wobei die wohlbekannten Szenen von kleinen, irritierenden Details gestört werden. Aus dem Buch des lesenden Heranwachsenden züngeln kleine Flammen, auf dem Sofa in der Lounge des Grandhotels sitzt ein nacktes Paar, aus der Plastiktüte auf der Straße quillt eine Perücke. Die oftmals surrealen Details haben eine beunruhigende Wirkung, denn sie könnten Indiz dafür sein, dass man vielleicht doch nicht die Realität betrachtet, sondern sich in einem Traum befindet.

In der Serie "Avatar" hat der Künstler seine Zeichnungen nun zusätzlich zu kleinen Filmen animiert. Elf Monitore zeigen Porträts von Menschen, die sich in unterschiedlichen Situationen befinden. Zu Anfang blicken die Köpfe allesamt zur Seite, drehen sich langsam dem Betrachter direkt zu und wenden dann ihren Blick synchron wieder ab; diese Sequenzen werden unendlich lang wiederholt. Der Titel der Serie bezieht sich in erster Linie auf die hinduistische Mythologie, in der menschgewordene Gottheiten als Avatare bezeichnet werden. Sato sieht diese Inkarnationen in jedem Menschen, gleich welcher Herkunft, welchen Charakters oder Aussehens. Sato wählt die unterschiedlichen Szenerien so, dass die Körper der Dargestellten immer durch Requisiten versteckt werden. Nur auf den Kopf beschränkt, der einen neutralen Gesichtsausdruck zeigt, kann man das Wesen der Personen lediglich anhand der Umgebung erschließen.